
Knapp 10 Jahre Arbeite ich jetzt als Fotograf und Kameramann, jahrelang ständig auf Achse, von kleinen bis großen Produktionen. Mittlerweile habe ich mich auf die dokumentarische Fotografie spezialisiert, hier habe ich auch die meiste Erfahrung. In meiner Arbeit verbinde ich technische Erfahrung aus vielen Jahren professioneller Produktion mit Präsenz und Achtsamkeit.
Natürlich stehen die Bilder im Mittelpunkt, doch ebenso wichtig ist mir, ein stimmiges Gesamtpaket zu bieten. Ich passe mich vor Ort der Gruppe an und agiere nicht als „fremde Person hinter der Kamera“, sondern als integrierter Teil des Geschehens.
Gerne kümmere ich mich bei Wunsch um einen schönen Druck, ein kleines Fotobuch, eine Diashow mit Musik oder eine Online-Galerie zum Teilen – So das es eben Freude macht die Bilder immer wieder anzuschauen.
In den vergangenen drei Jahren habe ich mich – neben meiner Arbeit als Fotograf – intensiv meinen inneren Welten gewidmet. Mittlerweile habe ich eine dreijährige Ausbildung in der transpersonalen Psychotherapie abgeschloßen und bin gerade am ende des großen Heilpraktikers. Dieses Wissen hat mein Verständnis von Menschsein, Wahrnehmung und Begegnung sehr erweitert.
Es verändert nicht nur meinen Blick auf mich selbst, sondern fließt auch in meine fotografische Arbeit ein. Die Möglichkeit, mich intensiv mit meinem Körper und meinen Innenwelten zu widmen, ist ein großes Geschenk wofür ich sehr Dankbar bin.

Mittlerweile liegt mein Fokus auf
• Event Begleitung
• Reportagen
• Porträts
Ich liebe es, im Hören & Spüren, im Wahrnehmen des Moments zu schwelgen. Das ist es, was mich an der Fotografie so fasziniert. Die eine Wahrheit gibt es darin nicht; Dokumentation spiegelt eine Facette dessen wider, was war. So betrachtet schafft sie Räume, die im Großen eingebettet eine mögliche Wahrheit darstellen.
Ich möchte Menschen und Situationen nicht erklären, sondern ihnen zuhören. Sich dem Moment achtsam zuzuwenden und Brücken für Unterschiede anbieten. Nicht definieren, sondern begleiten. So entstehen Aufnahmen, die nicht behaupten, die Realität zu kennen, sondern einladen, ihr näherzukommen. Sie spiegeln eine von vielen möglichen Perspektiven.
Ein für mich sehr faszinierender Aspekt von Kunst ist die Energie, die ein Mensch in sein Werk hineinlegt. Ich habe das Gefühl, dass genau darin ein wesentlicher Schlüssel liegt. Die innere Haltung eines Künstlers – seine Intention, seine Präsenz, sein Wahrnehmen – schreibt sich in seine Kreation ein und wird vom Betrachter bewusst oder unbewusst aufgenommen.
Vielleicht ist das der Grund, warum perfekt inszenierte Bilder manchmal erstaunlich leer wirken. Technisch brillant, emotional eigentlich „richtig“ – und doch fehlt ihnen etwas. Sie berühren nicht den Kern.
Text in Arbeit
Text in Arbeit